© Edition Hamouda 2011
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Edition Hamouda.

Verlag für den Kulturdialog

 

Die Edition Hamouda wurde im Januar 2006 mit dem Ziel ge-gründet, einen Beitrag für den Kulturdialog zu leisten. Belletristik, Geisteswissenschaften und Kulturgeschichte sind Schwerpunkte des Verlages. Den Kulturdialog versteht die Edition Hamouda zwei-dimensional. Er ist einerseits eine Brücke zwischen zwei Kultur-kreisen, die es zu bauen, und andererseits der Dialog innerhalb eines Kulturkreises, den es zu vertiefen gilt. Hier werden literarische Werke vergessener Zeiten wiederentdeckt und herausgegeben. Die Best-sellerautorin des 19. Jahrhunderts Eugenie Marlitt, der Journalist und Freiheitskämpfer August Peters oder die Frauenrechtlerin Luise Büchner sind Beispiele dafür.

Neben Romanen und Jugendbüchern von Franjo Terhart, Frank Kreisler, Christoph Kloft und Reza Hajatpour sind Sach- und Fach-bücher von Georg Schuppener, Mohamed Turki und Elmar Schenkel erschienen wie auch die Reihe der Buchgeschichten in Zusammen-arbeit mit Siegfried Lokatis vom Institut der Buchwissenschaften an der Universität Leipzig. Werke vom tunesischen Nationaldichter und Schriftsteller Mahmoud Messadi, dem jordanischen Journalisten und Romancier Ghalib Halasa und der Roman des senegalesischen Schriftstellers Boubacar B. Diop Murambi. Das Buch der Gebeine über den Völkermord in Ruanda bilden den Baustein der ersten Übersetzungen des Verlages.

Seit März 2009 gibt die Edition Hamouda zweimal im Jahr die Kulturzeitschrift Liaisons. Magazin für den Kulturdialog heraus. Die Zeitschrift möchte vordringlich den Kulturdialog zwischen den Ländern Europas und den Mittelmeer-Anrainerstaaten fördern und intensivieren. Darüber hinaus erschienen vor kurzem zwei Haupt-lehrbücher Leipziger Arabistik in der Edition Hamouda.